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Blieskastel und Gersheim planen Neubau für Grundschulversorgung im Bickenalbtal

Die Stadt Blieskastel und die Gemeinde Gersheim ordnen die Grundschulversorgung im Bickenalbtal neu.

Beide Kommunen nennen Medelsheim als Standort für einen Neubau.

Das teilten beide Verwaltungen nach eigenen Angaben übereinstimmend mit.

Die Dokumentation des Abwägungsprozesses liegt den Fraktionen vor.

Die Fraktionen beraten über das Vorhaben im Gemeinde- und Stadtrat.

Die Planungen knüpfen an eine öffentlich-rechtliche Vereinbarung aus dem Jahr 2005 an.

Mit dieser Vereinbarung sichern die Kommunen gemeinsam die Grundschulversorgung im Bickenalbtal.

In den ersten Jahren nutzte die Bickenalbtal-Grundschule den Hauptstandort in Medelsheim.

Die Schule hatte außerdem eine Dependance in Altheim.

Mit steigenden Schülerzahlen reichten die Räume nach und nach nicht mehr aus.

Der Bedarf an Nachmittagsbetreuung wuchs ebenfalls.

Darum erweiterten die Kommunen den Standort Medelsheim zunächst mit einem Anbau.

Seit fünf Jahren stehen in Medelsheim zusätzliche Klassenräume im Containerbau zur Verfügung.

Ein Teil der Nachmittagsbetreuung ging nach Altheim.

Die Kommunen sehen in dieser Verteilung Mehrwege für viele Beteiligte.

Betroffen sind Schülerinnen und Schüler, Eltern, Lehrkräfte und Betreuungspersonal.

Auch organisatorischer Aufwand entsteht nach Einschätzung der Kommunen.

Die zuständigen Fachabteilungen beider Kommunen prüften mehrere Varianten.

Die Varianten betrafen einen weiteren Anbau.

Die Varianten betrafen einen Umbau.

Die Varianten betrafen auch einen Neubau.

Die Fachabteilungen verglichen die Folgen für Unterricht und Betreuung.

Sie verglichen außerdem die Nutzerfreundlichkeit.

Sie verglichen auch Investitions- und Folgekosten.

Im Mittelpunkt der weiteren Beratungen steht nun ein Neubau.

Der Neubau soll Grundschule, Ganztagsbetreuung und Mensa bündeln.

Weitere schulische Nutzungen sollen am gleichen Standort zusammenkommen.

Die Planung soll laut Mitteilung den Sportunterricht berücksichtigen.

Die Stadt Blieskastel und die Gemeinde Gersheim stimmen die Planung weiter eng ab.

Beide Kommunen tragen gemeinsam Verantwortung für die Grundschulversorgung im Bickenalbtal.

Für das Vorhaben stellten die Kommunen eine Förderung durch das Land in Aussicht.

Die Förderung soll vier Millionen Euro betragen.

Die darüber hinausgehenden Kosten müssten die Kommunen tragen.

Ein weiterer Punkt bleibt die Entwicklung der Schülerzahlen.

Nach den derzeit vorliegenden Zahlen besuchen rund 100 Schülerinnen und Schüler die Schule.

Für die kommenden Jahre erwarten die Kommunen zunächst steigende Schülerzahlen.

Die Kommunen berücksichtigen auch, dass einzelne Jahrgänge später wieder kleiner ausfallen könnten.

Das Raumkonzept soll deshalb möglichst flexibel sein.

Das Raumkonzept soll Räume je nach Bedarf nutzen.

Die Räume sollen bei Bedarf als Klassenräume dienen.

Die Räume sollen bei Bedarf für Ganztagsangebote dienen.

Die Räume sollen bei Bedarf für Förderung und Differenzierung dienen.

So soll das Gebäude langfristig sinnvoll nutzbar bleiben.

Die zuständigen Gremien beider Kommunen beraten in den kommenden Wochen weiter.

Sie beraten zu finanziellen Fragen, baulichen Fragen und organisatorischen Fragen.

Die Entscheidung zum weiteren Vorgehen soll in den politischen Beratungen fallen.