21. Solilauf für den guten Zweck an der Gustav-Clauss-Anlage in St. Ingbert

Erlös für „Beratung Interkulturell“: Jede Runde zählt am 5. und 6. September

21. Solilauf für den guten Zweck an der Gustav-Clauss-Anlage in St. Ingbert
Foto: Redaktion St. Ingbert (Pressemitteilung)

Am 5. und 6. September wird die Gustav-Clauss-Anlage in St. Ingbert erneut zum Treffpunkt für Läuferinnen und Läufer, Walkerinnen und Walker sowie Musikfans. Die Pfarrei Heiliger Ingobertus lädt dann zum 21. Solilauf für den guten Zweck ein.

Der Erlös kommt in diesem Jahr der saarländischen Beratungsstelle „Beratung Interkulturell“ zugute. Sie bietet Frauen, die von Gewalt betroffen sind, vertrauliche Beratung, Orientierung und konkrete Unterstützung. Unter dem Motto „Frauen eine Perspektive geben – wir laufen für Schutz und Würde“ will der Solilauf auf ein Thema aufmerksam machen, das viele Frauen unmittelbar betrifft. Nach Angaben der Veranstalter helfen die Spenden dabei, Beratung, Begleitung und konkrete Unterstützung zu ermöglichen – unabhängig von Herkunft, Aufenthaltsstatus oder Sprache.

Den Startschuss gibt am Samstag um 15 Uhr Dr. Magnus Jung, Minister für Arbeit, Soziales, Frauen und Gesundheit, der zugleich weltlicher Schirmherr des Solilaufs ist. Die geistliche Schirmherrschaft haben erneut Pfarrer Daniel Zamilski und Pfarrer Johannes Rossell übernommen.

Auch am Grill sind prominente Helfer angekündigt: Innenminister Reinhold Jost und St. Ingberts Oberbürgermeister Dr. Ulli Meyer übernehmen nacheinander die Grillzange. Bei der symbolischen Grillzangenübergabe heißt es: „Jost am Rost – Meyer am Feuer.“

Für Stimmung sorgen zahlreiche Bands. Als Top-Act mit Partyfeeling tritt am Samstagabend die Sonny Hill Group auf. Ein weiterer Höhepunkt ist der Open-Air-Gottesdienst. Durch das Programm führen Sonja Marx und Olli Reiter. Der Solilauf verbindet damit sportliches Engagement, Musik, Begegnung und Solidarität.

Von Samstag, 15 Uhr, bis Sonntag, 15 Uhr, können Menschen jeden Alters jederzeit ihre Runden drehen, laufend oder walkend, allein oder im Team. Manche bleiben nur für wenige Runden, andere die ganze Nacht. Jede Runde zählt als Zeichen der Solidarität mit Frauen, die Gewalt erfahren haben.

Mitmachen und unterstützen

Für den 24-Stunden-Lauf werden viele helfende Hände gesucht. Wer beim Auf- und Abbau, an der Strecke, an den Ständen oder bei der Versorgung helfen möchte, kann sich unter [email protected] melden. Auch Kuchen- und Salatspenden sind willkommen und sollten möglichst kurz vorher unter derselben Adresse angekündigt werden.

Wer länger vor Ort bleiben möchte, kann Zelte im Park aufstellen und Pavillons aufbauen. Auch dafür wird um eine kurze Anmeldung gebeten.

Weitere Informationen und das vollständige Programm gibt es unter www.solilauf.org.

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