Solarkataster Saarbrücken: digitales Oberflächenmodell und neue Funktionen

Das Kataster wurde 2024 gestartet und aktualisiert; unter anderem lassen sich Elektro- und Gerüstkosten separat im Wirtschaftlichkeitsrechner einsehen sowie Betriebe im Handwerkerkataster per Mailfunktion kontaktieren.

Das im Jahr 2024 gestartete Solarkataster des Regionalverbands Saarbrücken wurde aktualisiert. Nach Angaben des Regionalverbands liefert das neue Update des digitalen Oberflächenmodells, das auf Laserscanningdaten basiert, aktuelle Daten für die Analyse des Standorts und des Wirkgrads. Außerdem sorgt ein neues Datenformat der Hintergrundkarte für eine flüssigere Navigation auf der Internetseite.

Auch im Wirtschaftlichkeitsrechner gibt es Änderungen: Elektro- und Gerüstkosten können nun separat eingesehen und angepasst werden. Zudem wurde das integrierte Handwerkerkataster überarbeitet. Geeignete Handwerksbetriebe lassen sich nach Angaben des Regionalverbands künftig direkt über eine Mailfunktion kontaktieren.

Regionalverbandsdirektorin Dr. Carolin Lehberger betonte, der Regionalverband wolle die Eigeninitiative und den Willen zur Nachhaltigkeit der Bürgerinnen und Bürger unterstützen. Das Solarkataster sei ein nützliches Werkzeug, um schnell Einblick in die Vielzahl dynamischer Faktoren zu erhalten, die mit der Anschaffung einer Solaranlage zusammenhängen. Mit regelmäßigen Updates könne der Erfolg des Katasters fortgeschrieben werden.

Seit dem Start verzeichnet das Solarkataster rund 68.000 Zugriffe, im Schnitt 70 pro Tag. Der Regionalverband Saarbrücken wolle damit über das Online-Angebot wichtige Aufklärung, Information und praktische Hilfe bei der Beauftragung und Organisation von Solar-Projekten leisten. Zugleich solle das Kataster dazu beitragen, die Zubauquote bei Photovoltaikanlagen und Solarthermieanlagen zu erhöhen.

Ergänzend verweist der Regionalverband auf die im Jahr 2025 gestartete Kampagne „Solar- und Wärmebotschafter*innen“. Dabei berichten überzeugte Besitzerinnen und Besitzer von Solar- oder Wärmepumpentechnik ihrer Nachbarschaft von den Vorteilen der jeweiligen Technik. Im Mittelpunkt steht der Austausch von Erfahrungen zwischen Bürgerinnen und Bürgern, um den Ausbau der erneuerbaren Energien im privaten Bereich im Regionalverband weiter voranzubringen. Ein entsprechender Hinweis auf die Kampagne findet sich nun auch im Solarkataster.

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