Aus alten Schullandkarten werden Mäppchen für die Gemeinschaftsschule Kirkel
Ausgediente Schullandkarten der Gemeinschaftsschule Kirkel haben ein neues Leben als Mäppchen bekommen. Teilnehmende der Arbeitsgelegenheit „Kirkeler Nähkästchen“ nähten daraus individuelle Stücke, die an die Schülerinnen und Schüler der Schule zurückgingen.
Jedes Mäppchen ist ein Unikat: Farben, Kartenausschnitte und geografische Besonderheiten unterscheiden sich. So wurden nicht mehr benötigte Unterrichtsmaterialien weiterverwendet, statt sie zu entsorgen.
Die Arbeitsgelegenheit wird aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds Plus durch das saarländische Ministerium für Arbeit, Soziales, Frauen und Gesundheit sowie das Jobcenter Saarpfalz-Kreis gefördert. Arbeitsgelegenheiten sollen Menschen dabei unterstützen, ihre Fähigkeiten weiterzuentwickeln, den Alltag zu strukturieren und durch sinnstiftende Tätigkeiten am gesellschaftlichen Leben teilzuhaben.
Landrat Frank John, Aufsichtsratsvorsitzender der AQuiS, sagte: „Die Mäppchen aus alten Schullandkarten verdeutlichen, dass Dinge, die nicht mehr benötigt werden, nicht direkt im Müll landen müssen. Durch Upcycling kann aus ihnen etwas ganz Neues entstehen. Besonders schön ist dabei, dass die fertigen Produkte wieder dorthin zurückkehren, wo ihre Geschichte begann: In die Schule. So schließt sich der Kreis auf besondere Weise“.
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