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1.389 Teilnehmende beim 21. Solilauf: Zeichen gegen Gewalt an Frauen

Jonas Hoffmann gewinnt den Gesamtsieg, Gisela Vordermanns führt bei den Frauen; Spenden werden gesammelt, die endgültige Summe steht im Winter fest.

Von Redaktion St. Ingbert07.09.26, 13:38

Beim 21. Solilauf in der Gustav-Clauss-Anlage haben 1.389 Menschen über 24 Stunden ein Zeichen gegen Gewalt an Frauen gesetzt. Nach Angaben des Orgateams wurde gelaufen, gewalkt, gefeiert und gespendet – bei sonnigem Wetter, sommerlichen Temperaturen und einer ausgelassenen Stimmung rund um die Uhr.

„1.389 Menschen haben beim Solilauf mitgemacht und damit ein starkes Zeichen für Solidarität und gegen Gewalt an Frauen gesetzt. Wir sind überwältigt von der großen Beteiligung und dankbar für alle, die gelaufen, geholfen, gespendet und mit uns gefeiert haben“, sagte Gabi Strobel vom Orgateam. Sie verwies zudem darauf, dass die Zahl der Teilnehmenden seit Jahren kontinuierlich steige.

24 Stunden lang waren Einzelstarterinnen und -starter, Mannschaften und Staffeln unterwegs, tagsüber ebenso wie in der Nacht. Den Gesamtsieg sicherte sich Jonas Hoffmann mit 173,8 Kilometern. Bei den Frauen erreichte Gisela Vordermanns mit 138,95 Kilometern den ersten Platz. Als beste Mannschaft und zugleich bestes Staffelteam wurde HiOrgServer ausgezeichnet.

Den Startschuss gab Staatssekretärin Bettina Altesleben aus dem Ministerium für Arbeit, Soziales, Frauen und Gesundheit. Sie vertrat den Schirmherrn Dr. Magnus Jung.

Zum Programm gehörten zahlreiche Bands, die über die 24 Stunden für Musik und Stimmung sorgten. Am Samstagabend brachte die Sunny Hill Group das Publikum in Partystimmung. Ein besonderer Moment war der ökumenische Open-Air-Gottesdienst am Sonntag. Durch das Programm führten Sonja Marx und Olli Reiter.

Auch abseits der Bühne gab es besondere Eindrücke: Innenminister Reinhold Jost und St. Ingberts Oberbürgermeister Dr. Ulli Meyer standen im Grillwagen, begleitet von der Aktion „Jost am Rost, Meyer am Feuer“.

Das Orgateam dankte den vielen Helferinnen und Helfern, die aufgebaut, abgebaut, gekocht, gegrillt, Kuchen und Salate organisiert, die Strecke betreut und nachts durchgehalten haben. Ebenso bedankte sich das Team bei Sponsoren, Unterstützerinnen und Unterstützern, Musikerinnen und Musikern sowie allen, die mit Spenden zum Gelingen beitrugen.

Die endgültige Spendensumme steht laut Mitteilung erst im Winter fest, wenn alle Überweisungen eingegangen und die Spenden vollständig ausgezählt sind. Alle Ergebnisse sind unter www.solilauf.org abrufbar.

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