Einfache Sprache

Fischotter-Ausstellung im Rathaus sorgt für Aufsehen

Ausstellung über Fischotter

Im Rathaus von St.

Ingbert

gibt es eine Ausstellung.

Sie läuft noch bis zum 22. Mai.

Der Titel heißt:

„Willkommen im Saarland – Rückkehr des Fischotters“

Eine Wanderausstellung reist von Ort zu Ort.

Der BUND organisiert die Schau.

Die Biosphären-VHS zeigt sie.

---

Was sehen Sie dort?

Die Ausstellung zeigt den Fischotter.

Der Fischotter ist ein Tier.

Er lebt gern in Flüssen.

Er lebt auch in Auen.

Auen sind feuchte Wiesen am Wasser.

Die Ausstellung erklärt:

  • Wie der Fischotter lebt.
  • Wo er lebt.
  • Welche Gefahren er hat.
  • Warum er selten zu sehen ist.

---

Der Fischotter war fast weg

Im Saarland gab es fast keine Fischotter mehr.

Jetzt sieht man wieder mehr Tiere.

Das ist ein gutes Zeichen.

Es zeigt:

Die Natur erholt sich etwas.

---

Wer beobachtet die Otter?

Ein Mann heißt Hardy Welker.

Viele nennen ihn auch:

„Otterspotter“

Das heißt:

Er sucht und beobachtet Otter.

Er nutzt Wildkameras.

Das sind Kameras für Tiere in der Natur.

Er schaut an der Blies nach Ottern.

Er sammelt dabei viele Daten.

Das nennt man Monitoring.

Monitoring bedeutet:

Man beobachtet Tiere genau.

---

Infos für Besucherinnen und Besucher

Die Ausstellung hat 16 Banner.

Ein Banner ist ein großes Bild mit Text.

Sie können die Ausstellung

zwei Wochen lang sehen.

Sie sehen dort:

  • Bilder vom Fischotter
  • kurze Texte
  • Filme
  • kindgerechte Materialien

Die Ausstellung ist für Erwachsene.

Kinder verstehen sie auch gut.

---

Führungen für Kinder

Es gibt auch Führungen für Kinder.

Eine Führung ist ein gemeinsamer Rundgang.

Sie dauert 45 bis 60 Minuten.

Schon sieben Schulklassen

haben sich angemeldet.

---

Warum ist der Fischotter wichtig?

Der Fischotter ist nachtaktiv.

Das heißt:

Er ist nachts wach.

Er ist auch scheu.

Das heißt:

Er meidet Menschen.

Darum sehen Menschen ihn selten.

Der Fischotter lebt nur gut

bei sauberem Wasser.

Darum zeigt er:

Die Natur muss geschützt werden.

---

St. Ingbert und die Natur

St.

Ingbert ist eine Biosphärenstadt.

Das bedeutet:

Die Stadt achtet auf Natur

und Umwelt.

Albrecht Hauck sagte dazu:

Das Gleichgewicht in der Umwelt ist wichtig.

---

Ein Projekt vom MINT-Campus

Bei der Eröffnung gab es noch

einen besonderen Vortrag.

Lara Scherer ist 16 Jahre alt.

Sie besucht die 10.

Klasse.

Sie arbeitet beim MINT-Campus.

MINT bedeutet:

  • Mathematik
  • Informatik
  • Naturwissenschaft
  • Technik

Sie macht ein Forschungsprojekt.

Sie sucht mit eDNA-Tests nach Nutria.

eDNA bedeutet:

environmental DNA

Das ist Erbgut aus der Umwelt.

Man findet es im Wasser.

So kann man Tiere nachweisen.

---

Was will Lara Scherer noch prüfen?

Sie will testen:

Kann man so auch Fischotter finden?

Wenn ja, hilft das beim Monitoring.

Dann kann der BUND

Otter besser beobachten.

Ihr Projekt geht weiter

unter Citizen Science.

Das bedeutet:

Bürger machen bei Forschung mit.

---

Was zeigt die Ausstellung?

Die Ausstellung zeigt gute Zusammenarbeit.

Sie verbindet:

  • Naturschutz
  • Schule
  • Forschung
  • Kinderangebote

So lernen viele Menschen etwas über Otter.

Und sie lernen:

Die Natur braucht Schutz.