Open-Air-Kino mit ZDF-Fernsehfilm „Die Buddik“ an der Rohrbachhalle
Etwa 200 Zuschauerinnen und Zuschauer erlebten einen Vorfilm über die stillgelegte Sesselbahn des Kahlenbergs sowie musikalische und plattdeutsche Programmpunkte
Rund 200 Zuschauerinnen und Zuschauer haben am 3. September 2026 auf dem Vorplatz der Rohrbachhalle einen besonderen Kinoabend im Freien erlebt. Im Rahmen eines Open-Air-Kinos zeigten die Initiative „Wir sind St. Ingbert“ (WSSI) und die Rohrbacher Heimatfreunde mit Unterstützung der Kinowerkstatt, der Gaststätte „Zum Maddin“ sowie der Stadtverwaltung den ZDF-Fernsehfilm „Die Buddik“.
Als Vorfilm lief ein Bericht des Saarländischen Rundfunks über die stillgelegte Sesselbahn des Kahlenbergs. Nach einer kurzen Begrüßung durch Frank Leyendecker von WSSI und Martina Cappel von den Rohrbacher Heimatfreunden sprach auch Andreas Hartmann, Sohn von Friedrich Hartmann, der im Film den Schorsch Uhl spielte.
Der Film mit dem Untertitel „Eine Geschichte aus dem Saarland“ wurde in „Dengmerd“ überwiegend mit Laiendarstellern gedreht. Das Publikum lernte darin den Witwer Matz Uhl, seine Familie, Freunde und „es Elsje“ kennen. Viele Besucherinnen und Besucher erkannten bekannte Dengmerder Schauplätze wieder und reagierten nach Angaben der Veranstalter auch auf die musikalische Umrahmung durch Beckerchor und Bergkapelle. Zudem sorgten saarländische, plattdeutsche Ausdrücke der Akteure für Schmunzeln und Lachen.
Nach der Vorführung fielen nach Veranstalterangaben unter anderem die Worte: „Ach wie scheen“, „das war emohl was anneres“ und „das könnt ma ruhisch öfftersch mache“.
Bei angenehmen Temperaturen und mit mitspielendem Wetter zog die Veranstaltung eine positive Bilanz. Die Veranstalter werteten den Abend als vergnügliches Kinoerlebnis unter freiem Himmel.
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