Vorplanung für neues Feuerwehrgerätehaus in Oberwürzbach vorgestellt

Für das neue Feuerwehrgerätehaus in Oberwürzbach liegt eine Vorplanung vor. Das Konzept sieht drei Fahrzeugstellplätze und Kosten von rund sechs Millionen Euro vor.

Von Redaktion St. Ingbert2 Min. Lesezeit

Für ein neues Feuerwehrgerätehaus in Oberwürzbach liegt eine erste Vorplanung vor. Sie wurde dem Stadt- und Ortsrat sowie der Feuerwehr vorgestellt. Der vorgesehene Standort befindet sich im Bereich der Ommersheimer Straße. Die weitere Planung soll von Fachplanern übernommen werden.

Fahrzeughalle, Sozialtrakt und Schulungsräume

Das Konzept des beauftragten Architekturbüros Schaus & Decker aus Sulzbach sieht eine Fahrzeughalle mit drei Stellplätzen für Einsatzfahrzeuge sowie einem zusätzlichen Stellplatz für einen Anhänger vor. Geplant sind außerdem Lagerflächen und eine Werkstatt. Die Halle soll von beiden Seiten befahrbar sein.

Im Sozial- und Funktionsbereich sind unter anderem Umkleiden, Sanitäreinrichtungen und Haustechnik vorgesehen. Schulungsräume sollen der aktiven Wehr und der Jugendfeuerwehr dienen. Die Außenflächen sollen Parkmöglichkeiten für Einsatzkräfte und einen Übungshof bieten. Auch eine mögliche spätere Erweiterung des Geländes ist in der Vorplanung berücksichtigt.

Kosten derzeit bei rund sechs Millionen Euro

Die Stadt kalkuliert nach aktuellem Planungsstand mit Kosten von rund sechs Millionen Euro. Eine genauere Kostenberechnung soll im Zuge der nächsten Planungsschritte erfolgen.

Die Anforderungen an das Gebäude wurden in einem Arbeitskreis mit Vertreterinnen und Vertretern der Feuerwehr, des Architekturbüros und der Stadtverwaltung zusammengestellt. Oberbürgermeister Dr. Ulli Meyer sagte: „Unsere Feuerwehrleute leisten einen unverzichtbaren Dienst für die Sicherheit der Menschen in unserer Stadt. Dafür brauchen sie geeignete Räumlichkeiten und funktionale Abläufe – vom Ausrücken im Einsatzfall über die Ausbildung bis zur Arbeit mit unserer Jugendfeuerwehr. Mit den Vorplanungen schaffen wir eine Grundlage für ein Feuerwehrgerätehaus, das sich an diesen Anforderungen orientiert. Wichtig ist mir dabei, die Erfahrungen unserer Feuerwehrleute von Anfang an einzubeziehen und auch mögliche Entwicklungen für die Zukunft mitzudenken.“

Ortsvorsteherin Dunja Sauer bezeichnete die Zustimmung zur Vorplanung als Meilenstein für das Vorhaben. Wehrführer Jochen Schneider sprach von einer Investition in die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger und in die Wertschätzung des ehrenamtlichen Engagements. Löschbezirksführer Marco Schmeltzer nannte die Vorplanung einen entscheidenden Meilenstein. Die nächsten Schritte richten sich nach dem weiteren Planungs- und Entscheidungsverfahren.

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