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St. Ingberter Pfanne 2026: Zwei Jurypreise und Publikumspreis vergeben

Duo „Hart auf Hart“ und Stefan Unser erhalten Jurypreise, André Herrmann den Preis der Ministerin für Bildung und Kultur, „Der Tod“ den Publikumspreis.

Von Redaktion St. Ingbert11.09.26, 20:11

Bei der 41. Ausgabe der St. Ingberter Pfanne sind die Preise vergeben worden. Der renommierte Kleinkunstpreis wurde von Samstag, 5. September, bis Freitag, 11. September 2026, in der Industriekathedrale der Alten Schmelz in St. Ingbert ausgetragen. Zwölf Künstlerinnen, Künstler und Gruppen präsentierten dort ihre Programme und traten an vier Wettbewerbsabenden in den Kategorien politisches Kabarett, Stand-up-Comedy, Satire, Death Comedy, Musik-Kabarett und A-cappella gegeneinander an.

Den Abschluss bildete am Freitag, 11. September 2026, die feierliche Preisverleihung in der fast ausverkauften Industriekathedrale. Vergeben wurden zwei Jurypreise, der Preis der Ministerin für Bildung und Kultur sowie der Publikumspreis. Die Auszeichnungen sind jeweils mit einer gravierten Kupferpfanne und 4.000 Euro dotiert.

Die Jurypreise

Der erste Jurypreis ging an das Duo Hart auf Hart. Die Jury hob das besondere Format des Auftritts hervor, bei dem mit zwei Sprachen und zwei Stühlen eine große Vielfalt an Figuren und Szenarien entstand. Gelobt wurden die Verbindung von Schweizerdeutsch und Hochdeutsch, die pointierten Dialoge, der Sprachwitz, die schauspielerische Leistung und die präzise entwickelte Figurenzeichnung.

Den zweiten, gleichwertigen Jurypreis erhielt Stefan Unser. Seine 45-minütige Präsentation an einem Ort, während das Tempo der Welt um ihn herum zunahm, überzeugte die Jury mit Ruhe, Präsenz und originellen Gedanken. Hervorgehoben wurden seine pointierte Sprache, die Menschenbeobachtung und die Fähigkeit, das Publikum für einen Moment aus dem schnellen Alltag herauszuholen.

Preis der Ministerin für Bildung und Kultur

Der von der Jugendjury vergebene Preis der Ministerin für Bildung und Kultur ging an André Herrmann. Gewürdigt wurde sein schwarzer, pointierter Humor zu gesellschaftlichen und politischen Themen. Die Jugendjury betonte, dass Herrmann kontroverse Inhalte leicht, locker und humorvoll verpacke und mit seiner direkten und empathischen Art unterschiedliche Generationen zusammenbringe.

Publikumspreis

Der Publikumspreis wurde durch Abstimmung des Publikums entschieden. Mit seinem Programm „Gevatter Unser“ setzte sich Der Tod durch. Sein Auftritt überzeugte mit schwarzem Humor, überraschenden Gedanken und einem besonderen Blick auf das Leben und seinen Ausgang. Hervorgehoben wurden zudem das „Luftrauslassen“ sowie der Slogan „Das ist hart, aber die Sense ist weich“.

Die St. Ingberter Pfanne unterstrich mit ihrer diesjährigen Ausgabe erneut die Vielfalt und Qualität der Kleinkunst. Die Veranstalter gratulierten allen Gewinnerinnen und Gewinnern.

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